Gute Kritik Frank. Ich bin auch gerade durch:
Zum 50. Geburtstag von Star Trek, musste natürlich ein neuer TOS-Roman erscheinen, und so entschied sich der Cross Cult-Verlag für das eBook
Star Trek - The Original Series, Miasma
Ein 100 Seiten Kurzroman kann man einfach nicht wirklich mit einem echten Roman vergleichen, da das Thema ziemlich rasch aufgegriffen wird und genauso schnell eine Lösung hermuss.
Eigentlich hat mich der Roman an eine typische TOS-Episode erinnert.
In den Hauptrollen gibt’s Spock und McCoy die, im Vergleich zur Serie, sichtlich gealtert, aber auch weiser sind und womöglich anders mit solchen Problemen umgehen als früher. Das gegenseitige Necken, der beiden, darf natürlich nicht fehlen und lockert den eher düsteren Roman sichtlich auf.
Leider wirkt die ganze Geschichte aber sehr oberflächlich und unpersönlich. Auch ist Tod eines Redshirts dabei genauso egal wie in der Serie, was mir noch nie wirklich gefiel.
Von den Charakteren hat mir die Nebenrolle von Saavik am besten gefallen. Obwohl sie halbvulkanier ist, hat sie die emotionsreichsten Momente dieses Kurzromans und ist die einzige, die wirklich was zur Geschichte beigetragen hat.
So schnell der Roman anfing, so schnell ist er auch wieder zu ende, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Mehr Seiten hätten dem Roman bestimmt gutgetan.
Mit
Warp 7 bin ich schon großzügig.
Welche Schauspielerin hattest du im Hinterkopf, wenn du von Saavik gelesen hast? Kirstie Alley oder Robin Curtis?
Auch wenn mir Kristie Alley optisch besser gefiel, hatte ich Robin Curtis im Kopf
@CrossCult, bitte das nächste Mal nochmals Testlesen. Hier haben sich einige gemeine Schreibfehler eingeschlichen, die mich an frühere Zeiten erinnerten.