Der Kurs dauerte über 3 Stunden und war sehr gut besucht. Wir waren über 30 Leute. Interessanterweise waren etwa 3/4 Frauen. Erfreulich war auch, dass es viele jüngere Leute hatte. Geleitet wurde der Kurs von André Müller, der über 15 Sprachen spricht. André begann mit einer Einführung über verschiedene Kunstsprachen wie Esperanto und Elbisch. Danach berichtete er über die Entstehung der Klingonischen Sprache und wie Marc Okrand genau vorgegangen war. Er zeigte Filmszenen aus mehreren Star Trek Filmen und aus The Big Bang Theory. Okrand war nur an den TOS-Kinofilmen ab Teil 2 beteiligt. Die Dialoge im ersten Film wurden tatsächlich von James Doohan (Scotty) geschrieben

. Ich hatte immer geglaubt, dass wäre nur ein Scherz. Die klingonischen Dialoge in den Serien waren oft kein richtiges Klingonisch. Die Schauspieler hatten nur Wörterbücher benutzt, hatten aber keine Ahnung von der Grammatik und Aussprache. Das meiste wurde völlig falsch ausgesprochen, so dass es für klingonisch sprechende (es gibt etwa 30 weltweit

) das meiste gar nicht verständlich war. Ich fand diesen Teil des Kurs sehr unterhaltsam.
Nach der Pause nahm André das klingonische Alphabet durch. Viele der Laute sind für englisch- oder Hochdeutschsprechende schwer auszusprechen. Im Schweizerdeutschen gibt es sie hingegen, z.B. das gh wie in Ghackets mit Hörnli. Für uns ist das Klingonisch lernen also ganz einfach.
