Nahtlos geht die Geschichte weiter.
Die Autoren scheinen einen klaren Weg zu verfolgen. Die vielen Krisen die die Föderation an die Grenze ihrer Belastbarkeit geführt haben und darüber hinaus, sind vergangen. Jetzt gilt es, sich endlich wieder an die Ideale zu erinnern, auf die die Föderation vor 224 Jahren gegründet wurde.
Für einen Offizier der Sternenflotte, darf es keinen Platz mehr für Fremdenfeindlichkeit geben. Einige wenige Extremisten Gruppierungen, spiegeln nicht ein ganzes Volk wider.
Auch Lwaxana Troi leistet ihren Beitrag dazu. Sie ist so toll. Sie sieht genau die Problematische Situation und das Loch, in das sich die Föderation schliddert. Wie nur wenige, möchte sie aber sofort was an der Situation ändern.
Die Klingonen sind wieder das, was sie früher mal waren, bösartige, gewalttätige Krieger. Eine Rasse mit der man (mit einzelnen Ausnahmen) unmöglich auf gemeinsame Mission gehen kann.
Das passt zu ihnen, sie kennen nur ihre eigene Ehre und die ihres Volkes und scheuen vor nichts zurück. Das macht sie, zu der wohl unsympathischsten Rasse im Star Trek Universum. So mag ich sie
Auf der Suche nach dem Problem, geht’s im Schlussdrittel dann so richtig an die Grenzen des Psychisch erträglichen und ich wurde sogar einige Male an den Film
Event Horizon erinnert.
Dieser Roman bot mir fast alles was mir gefällt. Eine spannende Geschichte die enträtselt werden muss, Angst, Wut, sogar furchtbare Gräuel, dann Erkenntnis, Optimismus, Anlehnungen an alte Geschichten, Respekt an die Vergangenheit und einen tollen Spock.
Leider musste die Weiterentwicklung der Charaktere etwas in den Hintergrund gesetzt werden, da das sonst wohl den Rahmen gesprengt hätte.
Star Trek - Prometheus, Band 2: Der Ursprung allen Zorns fand ich so gut, dass es fast für die Höchstpunktzahl erhält.
Warp 9.5
Ich frage mich, kann Band 3 dieses Niveau halten?