Leonard Nimoy hat geschrieben:A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP
Leonard Nimoy hat geschrieben:I will be sharing my poetry. Today's is, "You and I have Learned," which is in my book, These Words Are for You. LLAP
Dies sind seine beiden letzten Tweets, die er am 22. Februar verfasst hat. Schönere Worte zum Abschied als seine eigenen kann es kaum geben. Und so lange wir uns an ihn erinnern, wird er ewig weiterleben.
Auf der FedCon VII sagte er zu uns, nach seinem, wie erwartet, frenetischen und nicht endenwollenden Applaus:
Er ist fast 84 geworden, hatte ein grösstenteils erfülltes und schönes Leben und ist als Mister Spock nicht nur ein Teil der internationalen Popkultur sondern auch genauso unsterblich und fast jedermann ein Begriff, wie Elvis, The Beatles oder der VW Käfer. Und dennoch nimmt mich sein Tod, ganz langsam schleichend, immer mehr mit. Er war mein ganzes Leben einfach immer da und nun ist er es plötzlich nicht mehr - irgendwie undenkbar, so albern das auch klingen mag. Noch mehr als meine eigene Trauer beschäftigt mich jedoch William Shatner und zwar im doppelten Sinne: Erstens, weil er seinen besten Freund, seinen Bruder nach fast fünfzig Jahren verloren hat und nun auch noch dessen Beerdigung verpassen musste, und zweitens, wegen Star Trek bzw. Jim Kirk. Der Tod war innerhalb unseres grossen Trio's fast immer allgegenwärtig und wurde in den Filmen, auf die eine oder andere Weise noch häufiger und intensiver thematisiert. Man denke nur an Star Trek V, als er seinen beiden Freunden am Lagerfeuer erzählte, dass er wusste, dass er nicht sterben würde, weil sie bei ihm waren. Er sagte, dass er immer gewusst hätte, dass er alleine sterben würde. Nun, jetzt ist Bill alleine, denn sie sind fort. Ich glaube zwar nicht, dass er tatsächlich als Nächster sterben wird, denn dafür ist er, Gott sei Dank, immer noch viel zu vital, beschäftigt und voller Lebensfreude - da mach' ich mir schon viel eher Gedanken um Nichelle Nichols und Walter Koenig -, aber wenn ich nur zu erahnen versuche, wie er sich seit Freitag fühlen muss, noch dazu auf dieser Benefizveranstaltung "gefangen", dann kommen mir die Tränen.
Interessant, dass du gerade Star Trek V ansprichst.
Genau diesen Film habe ich, zusammen mit Star Trek I am Wochenende gesehen, zum Gedenken an Leonard Nimoy.
Ich liebe die Szene am Lagerfeuer.
Dass William Shatner bei der Beerdigung nicht anwesend sein kann ist natürlich tragisch.
Wie Du weisst, liebe ich diesen Film, gerade wegen dieser Szenen. Und welcher, wäre gerade jetzt passender als Star Trek V!?
Ja, es tut mir weh und unendlich leid für ihn, und nun muss er auch noch harsche Kritik deshalb über sich ergehen lassen. Muss so etwas denn sein, und vorallem gerade jetzt? Naja, wenigstens scheint ihm, die von ihm einberufene Twitter-Session gestern ganz gut getan zu haben.
Ich habe den Eindruck, dass die Aufreger "erfreulicherweise" eher unter den Medienvertretern zu finden sind als unter den "Fans", aber so oder so, das gehört sich einfach nicht, denn es ist jenseits von Anstand und Mitgefühl. Und man darf ja nicht vergessen, dass er noch diesen Monat stolze 84 wird.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, war er vertraglich gebunden. Wer weiss, was die ihm vielleicht aufgebrummt hätten. Trauerfälle ausserhalb der Familie werden wohl kaum im Vertrag berücksichtigt worden sein und bei Geld hört ja bekanntlich alles auf.