Jon Favreaus Star Wars: The Book of Boba Fett ist das direkte Spin-off von The Mandalorian und die zweite Live-Action-Serie im Star-Wars-Universum. Sie startete Ende 2021 auf Disney+ und erzählt die Geschichte des legendären Kopfgeldjägers Boba Fett nach den Ereignissen der zweiten Staffel von The Mandalorian.
Worum geht’s?
Fünf Jahre nach dem Fall des Galaktischen Imperiums kehrt Boba Fett zusammen mit der Söldnerin Fennec Shand nach Tatooine zurück. Dort wollen die beiden das Territorium beanspruchen, das einst von Jabba dem Hutt und seinem Syndikat kontrolliert wurde. Die Serie zeigt, wie Boba Fett versucht, sich als neuer „Daimyo“ in der Unterwelt zu etablieren, Allianzen zu schmieden und mit den lokalen Mächten auf Tatooine umzugehen, während er gleichzeitig mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.
Die Handlung ist eng mit The Mandalorian verzahnt und erweitert das sogenannte „Mandoverse“.
Besetzung
Temuera Morrison als Boba Fett
Ming-Na Wen als Fennec Shand
Pedro Pascal als Din Djarin / The Mandalorian (in Gastauftritten)
In weiteren Rollen und Gastauftritten sehen wir u. a. Jennifer Beals, Timothy Olyphant, Rosario Dawson, Stephen Root, Danny Trejo und Mark Hamill.
Weitere Infos
Die Serie wurde von Jon Favreau kreiert und zusammen mit Dave Filoni und Robert Rodriguez als Executive Producer betreut. Robert Rodriguez führte bei mehreren Folgen Regie und brachte seinen unverwechselbaren Stil mit ein. Es handelt sich um eine abgeschlossene Miniserie mit 7 Folgen.
Zeitliche Abfolge / Chronologie
Die Handlung spielt direkt nach den Ereignissen der 2. Staffel von The Mandalorian und vor der 3. Staffel. In der offiziellen Star-Wars-Timeline liegt die Serie fünf Jahre nach Star Wars: Episode 6 - Return of the Jedi.
Die Serie dient also als Brücke zwischen The Mandalorian Staffel 2 und 3. Besonders die späteren Folgen sind stark mit der Handlung von The Mandalorian verknüpft. Es gibt zudem Rückblenden in Boba Fetts Vergangenheit (u. a. seine Zeit bei den Tusken-Raidern).
Produktion
Die Dreharbeiten begannen Ende November 2020 in Los Angeles und endeten im Juni 2021. Wie bei The Mandalorian kam die Virtual-Production-Technologie The Volume / StageCraft von Industrial Light & Magic zum Einsatz. Gedreht wurde hauptsächlich in Studios in Los Angeles.
Regie führten Robert Rodriguez, Dave Filoni, Bryce Dallas Howard, Kevin Tancharoen und Steph Green.
Budget
Die Produktion der 7 Folgen kostete schätzungsweise ca. 100–105 Millionen US-Dollar (rund 15 Millionen pro Folge). Damit lag die Qualität auf dem gleichen hohen Niveau wie bei The Mandalorian.
Die Serie brachte Boba Fett erfolgreich zurück ins Star-Wars-Universum, lieferte grosse Cameos und erweiterte das Mandoverse spürbar.
-> seit 29. Dezember 2021 auf Disney+
Hier gibt’s den offiziellen Trailer zu The Book of Boba Fett.
Star Wars: The Book of Boba Fett - Miniserie
- kevin
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Star Wars: The Book of Boba Fett - Miniserie
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Re: Star Wars: The Book of Boba Fett - Miniserie
Die Vorfreude auf Star Wars: The Mandalorian and Grogu steigt weiter.
Ich bin nun durch mit der grandiosen zweiten Staffel The Mandalorian und starte nun mit The Book of Boba Fett.
Die Serie startet genau so geerdet wie The Mandalorian. Ruhig erzählt mit einer guten Erweiterung der bereits etablierten Charaktere.
Die Qualität ist ebenfalls auf demselben Niveau und Verweise auf die vergangenen Kinofilme (Episode 4-6) werden durchdacht angegangen. Das Universum wird somit sauber erweitert und es macht Spass zu sehen, mit was für einem feinen Händchen, John Favreau die Geschichten angeht.
Schade nur, dass ich erst jetzt mit diesen Serien gestartet bin. Aber lieber spät als nie.
Ich bin nun durch mit der grandiosen zweiten Staffel The Mandalorian und starte nun mit The Book of Boba Fett.
Die Serie startet genau so geerdet wie The Mandalorian. Ruhig erzählt mit einer guten Erweiterung der bereits etablierten Charaktere.
Die Qualität ist ebenfalls auf demselben Niveau und Verweise auf die vergangenen Kinofilme (Episode 4-6) werden durchdacht angegangen. Das Universum wird somit sauber erweitert und es macht Spass zu sehen, mit was für einem feinen Händchen, John Favreau die Geschichten angeht.
Schade nur, dass ich erst jetzt mit diesen Serien gestartet bin. Aber lieber spät als nie.
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Re: Star Wars: The Book of Boba Fett - Miniserie
Ich habe gestern Star Wars: The Book of Boba Fett beendet.
Die Serie war ganz anders als erwartet. Kleiner, ruhiger und charactergetriebener. Im Grunde geht es vor allem um die Entwicklung von Boba Fett, zumindest in der ersten Hälfte.
Auch wenn mich die Figur Boba Fett nie besonders interessiert hat und ich Temuera Morrison nicht unbedingt als idealen Hauptdarsteller sehe, war die Serie insgesamt sehr angenehm anzuschauen. Besonders schön war es, Tatooine noch besser kennenzulernen. Jeder Planet hat eben seine eigenen Geschichten.
Das Setting ist, wie schon bei The Mandalorian, hervorragend umgesetzt und wirkt durchweg hochwertig.
Ab Episode 5 ändert sich die Serie dann allerdings radikal. Plötzlich folgen wir wieder dem Mandalorianer, und sofort war ich deutlich mehr gefesselt. Warum man diesen Wechsel gewählt hat, würde ich gerne noch genauer herausfinden. Hatten sie zu wenig Material für Boba Fett? War es eine kreative Notlösung? Das würde mich wirklich interessieren.
Die Serie ist nicht durchweg stark. Einige Episoden waren spürbar schwächer als andere. Etwas genervt haben mich die künstlichen Nachtaufnahmen. Wenn es stockdunkel ist, die Charaktere aber trotzdem deutliche Schatten werfen, merkt man sofort, dass die Szenen einfach nur digital abgedunkelt wurden.
Auch das Finale hat mich nicht komplett überzeugt. Der letzte Kampf ist zwar visuell beeindruckend, aber die Charaktere agieren teilweise etwas lächerlich. Wenn man merkt, dass der Blaster den Energieschild nicht durchdringt, warum ballert man dann trotzdem die halbe Episode lang weiter darauf, statt sich Alternativen zu überlegen?
Was wirklich heraussticht, ist der grandiose Soundtrack. Ludwig Göranssons Theme und die restliche Musik von Joseph Shirley bereichern die Serie ungemein.
Am Ende hatte ich das Gefühl, die eigentliche Boba-Fett-Geschichte war eher ein Platzhalter, weil man mit der dritten Staffel von The Mandalorian noch nicht so weit war. Die letzten drei Episoden fühlten sich deshalb eher wie „The Mandalorian Staffel 2.5“ an. Sorry Boba, die Highlights waren für mich ganz klar Mando und Grogu.
Trotzdem, wenn man das grosse Ganze betrachtet, macht die Serie Spass und bietet einen schönen Mix aus Nostalgie, Stille, Habgier, Trauer und Humor.
Jetzt freue ich mich richtig auf die dritte Staffel von The Mandalorian.
Die Serie war ganz anders als erwartet. Kleiner, ruhiger und charactergetriebener. Im Grunde geht es vor allem um die Entwicklung von Boba Fett, zumindest in der ersten Hälfte.
Auch wenn mich die Figur Boba Fett nie besonders interessiert hat und ich Temuera Morrison nicht unbedingt als idealen Hauptdarsteller sehe, war die Serie insgesamt sehr angenehm anzuschauen. Besonders schön war es, Tatooine noch besser kennenzulernen. Jeder Planet hat eben seine eigenen Geschichten.
Das Setting ist, wie schon bei The Mandalorian, hervorragend umgesetzt und wirkt durchweg hochwertig.
Ab Episode 5 ändert sich die Serie dann allerdings radikal. Plötzlich folgen wir wieder dem Mandalorianer, und sofort war ich deutlich mehr gefesselt. Warum man diesen Wechsel gewählt hat, würde ich gerne noch genauer herausfinden. Hatten sie zu wenig Material für Boba Fett? War es eine kreative Notlösung? Das würde mich wirklich interessieren.
Die Serie ist nicht durchweg stark. Einige Episoden waren spürbar schwächer als andere. Etwas genervt haben mich die künstlichen Nachtaufnahmen. Wenn es stockdunkel ist, die Charaktere aber trotzdem deutliche Schatten werfen, merkt man sofort, dass die Szenen einfach nur digital abgedunkelt wurden.
Auch das Finale hat mich nicht komplett überzeugt. Der letzte Kampf ist zwar visuell beeindruckend, aber die Charaktere agieren teilweise etwas lächerlich. Wenn man merkt, dass der Blaster den Energieschild nicht durchdringt, warum ballert man dann trotzdem die halbe Episode lang weiter darauf, statt sich Alternativen zu überlegen?
Was wirklich heraussticht, ist der grandiose Soundtrack. Ludwig Göranssons Theme und die restliche Musik von Joseph Shirley bereichern die Serie ungemein.
Am Ende hatte ich das Gefühl, die eigentliche Boba-Fett-Geschichte war eher ein Platzhalter, weil man mit der dritten Staffel von The Mandalorian noch nicht so weit war. Die letzten drei Episoden fühlten sich deshalb eher wie „The Mandalorian Staffel 2.5“ an. Sorry Boba, die Highlights waren für mich ganz klar Mando und Grogu.
Trotzdem, wenn man das grosse Ganze betrachtet, macht die Serie Spass und bietet einen schönen Mix aus Nostalgie, Stille, Habgier, Trauer und Humor.
Jetzt freue ich mich richtig auf die dritte Staffel von The Mandalorian.