Eternity – eine Apple TV und A24-Produktion
Offizielle Synopsis
Nach dem eigenen Tod steht jeder Mensch vor der Entscheidung, wie und mit wem er die Ewigkeit verbringen möchte. Für Joan bedeutet das, zwischen den zwei großen Lieben ihres Lebens zu wählen: ihrem langjährigen Ehemann Larry und Luke, ihrer ersten großen Liebe, die verstarb, als sie frisch verheiratet waren.
Weitere Infos
In den Hauptrollen spielen Miles Teller, Elizabeth Olsen, und Callum Turner.
Regie führte David Freyne, der das Drehbuch zusammen mit Pat Cunnane geschrieben hat.
Der Film hat eine Laufzeit von 114 Minuten und verbindet Romantik, leichte Komödie und Fantasy-Elemente mit einem sehr eigenen, warmen visuellen Stil.
Produktion & Hintergrund
Eternity entstand im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen A24 und Apple Original Films. A24 produzierte den Film gemeinsam mit Star Thrower Entertainment. Apple übernahm die Finanzierung und die spätere Streaming-Auswertung auf Apple TV.
Die Dreharbeiten fanden vom 24. Mai bis 5. Juli 2024 in Vancouver und Umgebung statt. Das geschätzte Produktionsbudget lag bei gerade mal 12 Millionen US-Dollar. Regisseur David Freyne hat in Interviews selbst davon gesprochen, dass es ein sehr kleines Budget war und das Team „jeden Penny umgedreht“ hat, um den aufwendigen Look hinzubekommen.
Der Film feierte seine Weltpremiere am 7. September 2025 auf dem Toronto International Film Festival, gefolgt von einer mittelweiten Kinoveröffentlichung in den USA durch A24 am 26. November 2025. Weltweit gab es nur ein begrenztes Kinofenster. In vielen Ländern wurde der Film gar nicht im Kino gezeigt.
Trotzdem spielte Eternity weltweit rund 35–36 Millionen Dollar ein, was bei diesem Budget bereits profitabel ist.
Seit Februar 2026 ist Eternity auf Apple TV verfügbar.
-> Auf Apple TV anschauen
Offizieller Trailer:
Eternity - Film
- kevin
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- kevin
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Re: Eternity - Film
Was, wenn man nach dem Tod in einer Art „Zwischenwelt“ landet und dort entscheiden kann, in welcher Themenwelt man seine Ewigkeit verbringen möchte? Und was, wenn dort eine längst vergangene grose Liebe auf einen wartet?
Meine Meinung
So eine Dreiecksbeziehung wirkt nicht wirklich erstrebenswert. Besonders da im Film, der zweite Ehemann von Anfang an eher die zweite Wahl zu sein scheint.
Die erste grosse Liebe noch einmal aufleben zu lassen, klingt auf den ersten Blick romantisch und interessant. Aber macht uns nicht gerade unsere gesamte Vergangenheit, mit all den guten und schlechten Erlebnissen, zu dem Menschen, der wir heute sind? Kann eine alte Liebe mit dem heutigen Wissensstand und der heutigen Persönlichkeit wirklich noch einmal funktionieren?
Wird die erste grosse Liebe, von uns nicht zu oft idealisiert? Dabei sind doch die langen Beziehung, trotz aller Reibereien, viel echter und gehen tiefer.
Mir hat Eternity insgesamt gut gefallen, vor allem wegen der charmanten Mischung aus Romantik, Humor und leiser Melancholie. Die zentrale Idee mit der Wahl in der Ewigkeit ist originell und regt zum Nachdenken an.
Etwas schade fand ich jedoch, dass die Protagonisten alle sehr egoistisch wirken. Entsprechend erfahren wir so gut wie nichts über die Hinterbliebenen, und diese werden auch kaum vermisst. Das „Ich“ steht hier klar im Vordergrund, es geht fast ausschliesslich darum, was ich möchte. Das ist leider sehr typisch für unsere heutige Zeit.
Der visuelle Look des Films ist mir positiv aufgefallen. Man hat das Gefühl, als stamme er aus den 90er-Jahren, und das im besten Sinne. Das liegt vor allem am wunderschönen Color Grading, das den Augen richtig guttut und eine angenehme, warme Atmosphäre schafft.
Die Darsteller, besonders Miles Teller, bringen die Figuren sehr lebendig und liebenswert rüber.
Insgesamt ist Eternity ein eher einfach gestrickter, aber schöner und herzerwärmender Film, der nicht nur unterhält, sondern auch ein paar schöne Fragen zum Leben und zur Liebe mitgibt.
Wenn ich selbst auf mein bisheriges Leben zurückblicke, habe ich vielleicht nicht unbedingt das Leben bekommen, was ich mir einst gewünscht habe. Aber ich habe es lieben gelernt, mit allen Höhen und Tiefen. Ja, es ist simpel und unspektakulär, doch ich würde kein anderes Leben wollen. Dieses Leben hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und dafür bin ich dankbar.
Meine Meinung
So eine Dreiecksbeziehung wirkt nicht wirklich erstrebenswert. Besonders da im Film, der zweite Ehemann von Anfang an eher die zweite Wahl zu sein scheint.
Die erste grosse Liebe noch einmal aufleben zu lassen, klingt auf den ersten Blick romantisch und interessant. Aber macht uns nicht gerade unsere gesamte Vergangenheit, mit all den guten und schlechten Erlebnissen, zu dem Menschen, der wir heute sind? Kann eine alte Liebe mit dem heutigen Wissensstand und der heutigen Persönlichkeit wirklich noch einmal funktionieren?
Wird die erste grosse Liebe, von uns nicht zu oft idealisiert? Dabei sind doch die langen Beziehung, trotz aller Reibereien, viel echter und gehen tiefer.
Mir hat Eternity insgesamt gut gefallen, vor allem wegen der charmanten Mischung aus Romantik, Humor und leiser Melancholie. Die zentrale Idee mit der Wahl in der Ewigkeit ist originell und regt zum Nachdenken an.
Etwas schade fand ich jedoch, dass die Protagonisten alle sehr egoistisch wirken. Entsprechend erfahren wir so gut wie nichts über die Hinterbliebenen, und diese werden auch kaum vermisst. Das „Ich“ steht hier klar im Vordergrund, es geht fast ausschliesslich darum, was ich möchte. Das ist leider sehr typisch für unsere heutige Zeit.
Der visuelle Look des Films ist mir positiv aufgefallen. Man hat das Gefühl, als stamme er aus den 90er-Jahren, und das im besten Sinne. Das liegt vor allem am wunderschönen Color Grading, das den Augen richtig guttut und eine angenehme, warme Atmosphäre schafft.
Die Darsteller, besonders Miles Teller, bringen die Figuren sehr lebendig und liebenswert rüber.
Insgesamt ist Eternity ein eher einfach gestrickter, aber schöner und herzerwärmender Film, der nicht nur unterhält, sondern auch ein paar schöne Fragen zum Leben und zur Liebe mitgibt.
Wenn ich selbst auf mein bisheriges Leben zurückblicke, habe ich vielleicht nicht unbedingt das Leben bekommen, was ich mir einst gewünscht habe. Aber ich habe es lieben gelernt, mit allen Höhen und Tiefen. Ja, es ist simpel und unspektakulär, doch ich würde kein anderes Leben wollen. Dieses Leben hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und dafür bin ich dankbar.