Staffel: 1, Episode: 15 (Star Trek: Voyager 1x15)
Deutsch: Dr. Jetrels Experiment
Original: Jetrel
Erstausstrahlung USA: 15. Mai 1995
Deutschland: 20. September 1996
Autor: Jack Klein, Karen Klein, Kenneth Biller, James Thornton, Scott Nimerfro
Regisseur: Kim Friedman
Inhalt:
Neelix wird mit dem haakonianischen Wissenschaftler Ma'bor Jetrel konfrontiert. Ma'bor Jetrel war an der Entwicklung der Metreon Cascade maßgeblich beteiligt. Dieses Gerät vernichtete einen Großteil der talaxianischen Rasse, darunter auch Neelix' Familie. Jetrel wird erlaubt, auf die Voyager zu kommen, als er behauptet, dass Neelix bald durch die Langzeitwirkung des Gerätes krank werden wird. Doch Neelix misstraut dem Mann, der seine Familie umgebracht hat, und muß dessen wahren Gründe für seine Anwesenheit auf der Voyager herausfinden, bevor es zu spät ist...
Quelle: https://startrek.de
Star Trek: Voyager - S01E15: Dr. Jetrels Experiment
- CSADM
- Fleet Admiral

- Beiträge: 1119
- Registriert: Mi 7. Nov 2012, 23:04
- Kontaktdaten:
- kevin
- Captain

- Beiträge: 6383
- Registriert: Fr 23. Jan 2009, 12:09
- Wohnort: Pfyn
- Kontaktdaten:
Re: Star Trek: Voyager - S01E15: Dr. Jetrels Experiment
Neelix wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, er soll nun einem Mann vertrauen, der sein Volk und seine Familie vernichtet hat.
Doktor Jetrel erinnert mich an J. Robert Oppenheimer, ein unglaublich guter Wissenschaftler, der bedauerlicherweise falsche Entscheidungen getroffen hat und nun damit leben muss, mit dieser quälenden Reue, die ihn von innen zerfrisst. Es ist diese Grauzone, die die Folge so intensiv macht, Jetrel ist kein reiner Schurke, sondern ein Mann, der mit seiner eigenen Schöpfung ringt, und das wirft Fragen auf, die uns alle herausfordern: Kann Reue je Buße leisten? Wie heilt man eine Wunde, die tiefer geht als Fleisch?
Eine traurige und sehr emotionale Folge war das, die zeigt, dass Wissenschaft immer wieder ausgenutzt wird, oft mit verheerenden Konsequenzen, die Generationen heimsuchen. Neelix’ Charakter geht ans Herz. Ethan Phillips spielt so toll, seine eigenen Schuldgefühle und das Überspielen dessen gehen mir richtig nahe.
Heimlicher Star der Folge war wieder mal Kes, die mit ihrer ruhigen und weisen Art Neelix unterstützen kann, das Richtige zu tun. Sie ist die Erinnerung daran, dass Mitgefühl der wahre Heiler ist.
Doktor Jetrel erinnert mich an J. Robert Oppenheimer, ein unglaublich guter Wissenschaftler, der bedauerlicherweise falsche Entscheidungen getroffen hat und nun damit leben muss, mit dieser quälenden Reue, die ihn von innen zerfrisst. Es ist diese Grauzone, die die Folge so intensiv macht, Jetrel ist kein reiner Schurke, sondern ein Mann, der mit seiner eigenen Schöpfung ringt, und das wirft Fragen auf, die uns alle herausfordern: Kann Reue je Buße leisten? Wie heilt man eine Wunde, die tiefer geht als Fleisch?
Eine traurige und sehr emotionale Folge war das, die zeigt, dass Wissenschaft immer wieder ausgenutzt wird, oft mit verheerenden Konsequenzen, die Generationen heimsuchen. Neelix’ Charakter geht ans Herz. Ethan Phillips spielt so toll, seine eigenen Schuldgefühle und das Überspielen dessen gehen mir richtig nahe.
Heimlicher Star der Folge war wieder mal Kes, die mit ihrer ruhigen und weisen Art Neelix unterstützen kann, das Richtige zu tun. Sie ist die Erinnerung daran, dass Mitgefühl der wahre Heiler ist.