Staffel: 1, Episode: 11 (Star Trek: Voyager 1x11)
Deutsch: Der Verrat
Original: State of Flux
Erstausstrahlung USA: 10. April 1995
Deutschland: 23. August 1996
Autor: Chris Abbott, Paul Robert Coyle
Regisseur: Robert Scheerer
Inhalt:
Während ein Außenteam auf einem Planeten auf Nahrungssuche ist, stößt die Voyager auf ein getarntes Kazonschiff. Das Außenteam beamt hoch, während Seska noch eine der Höhlen untersucht. Als Chakotay sie findet, werden sie beide von den Kazon angegriffen. Kurz darauf erhält die Voyager den Hilferuf eines Kazonschiffes. Obwohl Janeway mißtrauisch ist, geht sie dem Notruf nach. Man findet ein führerloses Kazonschiff, auf dessen Brücke sich mehrere tote Kazon befinden. Offenbar hatte die Besatzung ein technisches Experiment vorgenommen, das durch einen tragischen Unfall misslang. Als der Doktor herausfindet, dass dieses Experiment mit Hilfe von Föderationstechnologie zustande kam, wird eines zur Gewissheit: Auf der Voyager befindet sich ein Spion...
Quelle: https://startrek.de
Star Trek: Voyager - S01E11: Der Verrat
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Re: Star Trek: Voyager - S01E11: Der Verrat
Der innere Konflikt auf der Voyager baut sich immer mehr auf. Die Crew, diese Mischung aus Starfleet-Offizieren und Maquis-Rebellen, ringt nicht nur mit der Weite des Delta-Quadranten, sondern auch mit sich selbst – mit Vertrauen, das bröckelt, und Loyalitäten, die auf die Probe gestellt werden.
Der Plan der Führungscrew, den Spion zu entlarven, ist clever. Wer ist der Verräter? Und warum tut es so weh, wenn es jemand ist, den man mag?
Das tragische dabei, ist, wie die Folge uns zeigt, dass Verrat nicht nur von außen kommt, sondern aus dem Herzen der Gemeinschaft. Seska, die so viel Potenzial hat, repräsentiert diesen Riss in der Crew, den die Isolation vertieft.
Die Kazon werden hier leider wie ein Werkzeug benutzt, ohne dass ihre Motivationen tiefer beleuchtet werden. Es fühlt sich unwürdig an, als ob sie die “Bösen” sind, die man braucht, um dem Verrat einen Sinn zu geben, aber ohne echten Respekt für ihre eigene Geschichte.
Die Episode ist grundsätzlich Spannend, aber nicht ganz ausbalanciert.
Der Plan der Führungscrew, den Spion zu entlarven, ist clever. Wer ist der Verräter? Und warum tut es so weh, wenn es jemand ist, den man mag?
Das tragische dabei, ist, wie die Folge uns zeigt, dass Verrat nicht nur von außen kommt, sondern aus dem Herzen der Gemeinschaft. Seska, die so viel Potenzial hat, repräsentiert diesen Riss in der Crew, den die Isolation vertieft.
Die Kazon werden hier leider wie ein Werkzeug benutzt, ohne dass ihre Motivationen tiefer beleuchtet werden. Es fühlt sich unwürdig an, als ob sie die “Bösen” sind, die man braucht, um dem Verrat einen Sinn zu geben, aber ohne echten Respekt für ihre eigene Geschichte.
Die Episode ist grundsätzlich Spannend, aber nicht ganz ausbalanciert.