Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Alles zu den offiziellen Romanen und Tie-ins zu Star Trek: Discovery – Burnham, Spock, Section 31, Control und mehr. Rezensionen, Spoiler-Diskussionen, Vergleiche mit der Serie und Fan-Theorien zu den Büchern.
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kevin
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Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von kevin »

Autor: Dayton Ward
Übersetzer: Helga Parmiter
Seitenzahlen: 380
EAN Taschenbuch: 9783959816724
EAN eBook: 9783959816731
Veröffentlichung: Taschenbuch, eBook und Hörspiel - März 2018


Inhalt:
Der zweite Teil der epischen Saga zum Netflix-Hit STAR TREK - DISCOVERY!
Während sie auf die Versetzung zu ihrem nächsten Posten wartet, wird Commander Philippa Georgiou mit der Aufgabe betraut, eine kleine hastig zusammengestellte Gruppe Ersthelfer nach Tarsus IV zu bringen, wo eine schlimme Hungersnot herrscht. Man hofft, so die missliche Lage dort zu stabilisieren, bis weitere Hilfe eintrifft. Doch Georgiou und ihr Team stellen fest, dass sie zu spät kommen: der bösartige Gouverneur Kodos hat bereits einen abscheulichen Plan in die Tat umgesetzt. Und so müssen Georgiou und Lorca jetzt den Mann jagen, den die Geschichtsbücher eines Tages "Kodos, der Henker" nennen werden.
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Johnny

Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Johnny »

Sehr schön, doch kein Klingonen Roman.
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kevin
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von kevin »

Jup, klingt nach einer ordentlichen Geschichte. Und wir können nicht nur weiterhin Captain Georgiou und der U.S.S. Shenzhou folgen, wir bekommen jetzt das erste mal Kontakt zu einem jüngeren Lieutenant Commander Gabriel Lorca. Auf den bin ich richtig gespannt.
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Frank
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Frank »

Ist zwar das US-Cover, aber Cross Cult muss das ja übernehmen.
dsc-drasticmeasures-cover-412x640.jpg
Gruß, Frank
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von kevin »

Gott, warum machen die bei Star Trek Discovery immer solch hässliche Cover?
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Frank
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Frank »

Du sagst es.
Am meisten stört mich, wie schon beim ersten Cover, die Knarre. :klingon1:

Gruß, Frank
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kevin
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von kevin »

Das völlige vertrauen auf Technologie wird hier auf die Probe gestellt und es wird gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann wenn sowas wie eine Hungersnot ausbricht und Technologie nicht helfen kann. Erst dann zeigt es sich, wie weit wir tatsächlich gekommen sind oder wie schnell wir wieder zurück in alte oder Mittelalterliche Muster fallen.
Leute wie Kodos, der Henker hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Das schlimme daran ist, sie meinen es ja nicht mal böse. Sie denken einfach dass ihre Art die Probleme zu lösen die beste Chance auf Erfolg hat.
Es benötigt nur ein Problem und ein Problemlöser der zur richtigen Zeit die richtigen Worte sagt und schon gibt man dieser Person die Macht zu herrschen.

Wie schon im ersten Band, wird man auch hier mit einer bekannten (noch) jungen Person überrascht die mit ihrer frisch, frechen und unkonventionellen Art, alle begeistert.

Es ist ungewohnt Commander Georgiou und Lieutenat Commander Lorca in diesen Positionen zu sehen, besonders da beide wahrscheinlich Tot sind. Georgiou kennt man wenigstens von einer Hand voll Folgen und man erkennt ihre Art auch hier wieder, aber den Gabriel Lorca den wir in der Serie kannten, war nicht derselbe Gabriel Lorca wie in diesem Roman. Wir wissen nichts über den echten Lorca. Der hier beschriebene Lorca ähnelt zwar sehr dem aus der Serie, aber er ist es nun mal nicht.

Dies ist der zweite Band mit dem Titel Star Trek Discovery, obwohl beide Romane Vorgeschichten sind und die Discovery wohl erst als Blaupause existiert. Das ist irgendwie komisch.

Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen hat ein zwei längen und bietet einige Rechtschreibfehler, ist ansonsten aber sehr flüssig zu Lesen, begeistert und schockiert. Ein Roman den nicht nur SciFi Fans gefallen wird, wenn man sich von dem hässlichen Cover nicht vorher schon abschrecken lässt.

Alleine schon wegen der spannenden Thematik vergebe ich gerne Warp 9.
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kevin
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von kevin »

Ich muss mir unbedingt noch die TOS Folge anschauen, solange mir die Geschichte noch so präsent ist.
Johnny

Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Johnny »

Wenn ich denn eines schönen Tages mit dem ersten Band durch sein sollte... :vulcan1:
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Frank »

Bin gestern mit dem Hörbuch fertig geworden. :)
Der Roman erzählt die Vorgeschichte der Episode "Kodos, der Henker".
Das von Kodos und seinen Leuten verübte Massaker an den Kolonisten wird ziemlich an den Anfang der Geschichte gestellt.
Mich persönlich hat die Schilderung dieses Massenmordes aber absolut kalt gelassen und nicht weiter berührt.
Überhaupt gestaltet sich der Beginn dieses Romans als ziemlich zäh und uninteressant.
Liegt vielleicht auch daran, dass zwar wieder einmal Discovery drauf steht, aber kein Discovery drin ist.
Bis auf Lorca und Georgiou handelt es sich um unbekannte Charaktere, und selbst diese beiden kennen wir kaum.

So richtig interessant wird es dann erst nach dem Massaker.
Es findet eine Aufarbeitung der Ereignisse statt, insbesondere durch die Interview-Reihe "Die Viertausend: Krise auf Tarsus IV", die die Haupthandlung immer mal wieder unterbricht.

Die Sternenflotte hat Ersthilfe und Unterstützung in Form der U.S.S. Narbonne geschickt,
und dass diese nun schon sehr viel früher als angenommen eintrifft (nur kurz nach dem Massaker) ist ein großes Problem für Kodos.
Denn wie soll er seine Tat jetzt noch rechtfertigen?

Einerseits wird der Bevölkerung jetzt in jeder erdenklichen Beziehung geholfen,
andererseits unterstützt man die örtlichen Sicherheitskräfte bei der Jagd auf Kodos und seinen Helfershelfern.
Und auch das Personal der Sternenflotte kennt man inzwischen etwas besser und man kann eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen.
Spätestens ab etwa der Hälfte hat mir der Roman Spaß gemacht und ich konnte kaum mit dem Hören aufhören.

Allerdings wurde am Schluss dann noch wieder etwas zu viel geredet.

Und ich muss auch sagen, dass die Motive von Kodos niemals so richtig klar werden.
Einerseits wird er als knallharter Retter dargestellt (das Wohl vieler ...), der sich die Entscheidung absolut nicht leicht gemacht hat.
Andererseits ist dann aber auch von einer Revolution die Rede.
Und wie konnte er überhaupt als nahezu Unbekannter und politisch unbeschriebenes Blatt zum Gouverneur gewählt werden?
Wie konnte er seine Helfer überzeugen?


Sehr gut gefallen hat mir der kurze Gastauftritt vom Captain der Enterprise, Robert April.

Die Begegnung von Georgiou und dem jungen James T. Kirk dagegen fand ich viel zu bemüht.
Insbesondere, dass sie nach dem kurzen Gespräch erkennt, dass aus ihm später mal ein ganz Großer in der Sternenflotte werden könnte.

Insgesamt hat mir der Roman trotz einiger Längen zu Beginn und am Schluss recht gut gefallen,
deswegen bekommt er von mir als Bewertung Warp 7.
Gruß, Frank
Johnny

Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Johnny »

Meine Vorfreude ist gerade ins Unermessliche gestiegen. :vulcan1:
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Frank »

Johnny, das klingt ja nicht gerade sehr begeistert.
Bist du denn mit Band 1 inzwischen durch?

kevin hat geschrieben: Mi 11. Apr 2018, 16:39 ...
Dies ist der zweite Band mit dem Titel Star Trek Discovery, obwohl beide Romane Vorgeschichten sind und die Discovery wohl erst als Blaupause existiert. Das ist irgendwie komisch.
Ich fürchte, dass der dritte Band auch nur eine Vorgeschichte sein wird.

Gleiches gilt übrigens auch für den Comic.

Wer weiß was CBS da für Vorgaben macht und/oder erlaubt. :?:

Gruß, Frank
Johnny

Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Johnny »

Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wo ich meine Begeisterung hernehmen sollte, Frank. :cardie:

Nein, immer noch nicht. Bis Montag vor einer Woche hatte ich schlicht und ergreifend Besseres und vor allem Wichtigeres zutun, als mich dazu zu zwingen weiter zu lesen oder zu hören und seitdem war ich der Grippe inklusive Angina erlegen. Ich bin ja häufig krank, aber ich kann mich nicht erinnern, wann es mir das letzte Mal so dermaßen beschissen gegangen ist. Erst seit gestern geht es im Schneckentempo wieder bergauf und so kann Saru seinem Crush wohl noch eine Weile nachschmachten. Das dürfte ihm wohl gelegen sein. 8-)

Ich habe mit Vorgeschichten absolut keine Probleme, so lange es gute und unterhaltsame Geschichten sind.
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Frank »

Schön, dass es mit dir wieder aufwärts geht, Johnny.
Das ist das wichtigste. :bolian1:

Wenn es mit dem Roman bzw. der Reihe nicht passt, dann ist das eben so.
Man muss ja nicht alles toll finden nur weil ST darauf steht.
Und bevor man sich selbst zu etwas zwingen muss ...

Gruß, Frank
Johnny

Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Johnny »

Danke Dir, aber ich habe wohl noch eine Woche vor mir bis ich wieder fit bin. Ich denke, ich lasse mich impfen. Das muss ich mir nicht noch einmal antun.

Vollkommen richtig, aber da ich für beide Romane Geld ausgegeben habe (eBooks & Hörbücher), fällt es mir schwer sie zu ignorieren. Ganz abgesehen davon, dass ich spüre, wie ich mich wieder immer weiter von Discovery zurückziehe. Ich habe inzwischen dreimal erfolglos versucht mir die Serie nocheinmal anzusehen. Das gefällt mir ganz und gar nicht.
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kevin
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Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von kevin »

Frank hat geschrieben: Sa 14. Jul 2018, 11:39Man muss ja nicht alles toll finden nur weil ST darauf steht.
Ach das geht auch? :lol:
Ist schon so, je breiter Star Trek aufgestellt ist, umso mehr kann man davon ausgehen, dass einem etwas davon nicht gefällt. Als Fan gibt man natürlich allem eine Chance, aber nicht alles trifft den persönlichen Geschmack und ich denke, als Fan ist man auch kritischer mit neuem Material, was auch so sein soll.
Johnny

Re: Star Trek - Discovery, Band 2: Drastische Maßnahmen

Beitrag von Johnny »

Eine ehemalige Bekannte von mir hat vor einigen Jahren eine Zweckgemeinschaft mit mir gebildet, die mich seinerzeit endlich wieder zur FedCon zurückbrachte. Dies führte dazu, dass ich Dankbarkeit mit Freundschaft verwechselt habe. So ähnlich geht bzw. ging es mir mit Discovery. Die Freude darüber, dass Star Trek endlich wieder auf den kleinen Bildschirm zurückgekehrt ist, hat mich glauben lassen, die Serie mehr zu mögen, als es tatsächlich der Fall ist. Ja, ich hatte von Anfang mit ihr meine Probleme, aber am Ende war ich im Großen und Ganzen doch ziemlich happy. Jetzt stelle ich fest, dass ich einfach zu euphorisch war und nur geglaubt habe happy zu sein, weil ich einfach so sehr wollte, dass sie mir gefällt. Naja, mal sehen was die zweite Season mit sich bringen wird.

Bei den Romanen gebe ich jedenfalls dem nächsten noch eine Chance und wenn es dann nicht zündet, lasse ich es erstmal gut sein.
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